Zukunftsstadt Dresden

Zukunftsstadt Dresden

Die Materialvermittlung als eines von 8 ausgewählten Projekten

Nach einem dreijährigen Prozess und Dresdens Bewerbung zur Zukunftsstadt 2030 wurde Dresden als eine von 8 Städten in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung Forschung (BMBF) als eine Zukunftsstadt ausgewählt.
Das Projekt Zukunftsstadt ist ein Städtewettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Aufgabe ist es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für Dresden in einem ermächtigenden und partizipativen Prozess zu entwerfen. Diese soll dann in konkrete Projekte übersetzt werden, die als „Transformationsexperimente“ umgesetzt und dem Praxistest unterzogen werden. Der Prozess begann in 2015. In der ersten Phase wurde zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern eine Vision zur nachhaltigen Stadt Dresden in 2030+ erstellt. In der zweiten Phase des Zukunftsprozess wurden Pläne für die Umsetzung der Vision erarbeitet. Daraus entstanden 8 Projekte und Transformationsexperimente, darunter auch die Materialentwicklung. Mit diesen Projekten bewarb sich die Landeshauptstadt Dresden um die dritte Phase des Zukunftsstadtprozesses 2030+ und gewann wie sieben andere Städte auch den Zuschlag.

In 2019 soll es mit der Umsetzung der Ideen beginnen. Das Team der Materialvermittlung möchte in diesem Reallabor mit lokalen Softwareentwicklern sowie der TU Dresden eine Open Source Plattform realisieren, die es ermöglicht, lokale Stoffkreisläufe sichtbar zu machen und AnbieterInnen von gebrauchtem und/oder nicht mehr benötigtem Material, sowie potenzielle AbnehmerInnen miteinander zu vernetzen.