EWAV Tag #4

EWAV Tag #4

Seit der Einführung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes im Jahr 2012 wird in Deutschland versucht unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben auf eine Kreislaufwirtschaft hin zu arbeiten, in der der Begriff Abfall quasi nicht existent ist. Abfall soll in dieser Kreislaufwirtschaft zu einem so genannten Sekundärrohstoff werden, der im Gegensatz zum Primärrohstoff, nicht aus der Natur gewonnen wird, sondern am Ende der Nutzungsphase eines Produktes anfällt (vgl. Abbildung 1). Ein Produkt oder die Inhaltsstoffe eines Produktes werden in der Kreislaufwirtschaft somit zum Rohstoff für ein neues Produkt. Dies hat mehrere Vorteile: Abfall wird vermieden,   Primärressourcen werden eingespart, Natürliche, darunter auch endliche Ressourcen werden geschont,  Negative Umweltauswirkungen sowie klimaschädliche Emissionen, die bei der Gewinnung der Primärressourcen entstehen, werden vermieden,  Energie, die zur Produktion der Primärrohstoffe benötigt wird, wird eingespart. Die so genannte Abfallhierarchie des Kreislaufwirtschaftsgesetzes gibt daher eine Reihenfolge vor, nach der Abfall in der Abfallwirtschaft verwertet werden soll (s. Dreieck in Abb. 1). Oberstes Gebot ist dabei die Abfallvermeidung.

Frage an die Leute da draußen: Wie heißt das Konzept, das von Prof. Michael Braungart konzipiert wurde, in dem es keinen Abfall in einem Wirtschaftskreislauf gibt und welches als Gegensatz zu unserem linearen Wirtschaftssystem steht?

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